Freitag, 18. April 2025 um 15:00 Uhr ab Griesplatz (nord)
Unterwegs mit dem Kreuz im Andräviertel | Nicola Werbanschitz
Am Karfreitag tragen wir das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus durch die Gassen und auf die Plätze des Andräviertels. Wir bringen das Leid und die Not der Kriegs- und Krisengebiete dieser Welt vor ihn und beten in verschiedenen Sprachen für die Menschen auf der Flucht, die Trauernden, die Kranken, die Einsamen und von Naturkatastrophen Betroffenen und die Anliegen, die wir selber mitbringen.
Das Christentum lehrt und leitet an zu höchster Sensibilität für die Welt und allen Kummer in ihr. Eine umfassende Erinnerungskultur gehört zum Christentum – und der Karfreitag ist dabei ein Höhepunkt.
Mit Liedern, Texten, Gebeten, Gehen und Schweigen gedenken wir des Leidens Jesu und erinnern damit zugleich an alles Leid, das in der Welt geschieht. Die Opfer werden nicht vergessen.
Bei der Prozession schauen wir auf Christus, der unter uns gegenwärtig ist und uns im Leid begleitet.
„Christus hat in den Tagen seines irdischen Lebens mit lautem Schreien und unter Tränen Gebet und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte.“ (Hebräer 5,7)